Pressetext

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Pressetext von Carin Schelkes-Unruh

25-jähriges Jubiläum des
Kunstforum Hochschwarzwald e.V.

Eine "überwältigende Atmosphäre" formulierte die Presse über die Kunstwoche von "Pro Titisee-Neustadt" im Kurhaus in Titisee anno 1985. Dort zeigten 20 Künstler in einer Ge-meinschaftsausstellung Einblicke in ihre bis dahin nicht in der öffentlichkeit gezeigten Arbeiten, in ihrer Thematik und Vielfalt. Da hieß es dann abschließend vielstimmig – auch seitens von Verantwortlichen der Gemeinde – dass „der Aspekt der Wiederholbarkeit des Ereignisses" gleich ins Auge gefasst werden müsse. Und dies geschah sehr bald mit der Gründung des Kunstforums Hochschwarzwald e.V. Demgemäß hieß es dann in der Satzung vom September 1986 des neu gegründeten Vereins, dass das Kunstforum zur Förderung von Kunst und Kultur und zum allgemeinen Kunstverständnis beitragen will. Der Förderung der Kommunikation wurde höchste Bedeutung beigemessen. Es herrschte Aufbruchstimmung, gerade auch unter den jungen Künstlern, die in die Öffentlichkeit drängten und mit ihren Arbeiten die Diskussion über Kunst herausfordern wollten.

Diese Auseinandersetzung mit Kunst fehlte in der städtischen Gemeinschaft bislang, gehört sie jedoch unerlässlich in eine funktionierende Gemeinschaft. So führte Rainer Mertens in der ersten Ausstellungseröffnung aus, dass für ihn der Sinn derartiger regionaler Ausstellungen darin bestehe, dass künstlerisch Tätige und Andere die Möglichkeit finden, sich mit den von den Künstlern entwickelten Ideen auseinander zu setzen und sich nicht am gewohnten Umfeld orientieren.

Durch das bald veranstaltete Symposion wurde die Möglichkeit geschaffen, im unmittelbaren Erleben, im Beobachten, Schauen und Diskutieren künstlerische Sichtweisen erfahrbar zu machen.

An verschiedenen Orten wurde versucht, diese Vorstellungen umzusetzen, u.a. in der Papierfabrik, in der Hansjakob-Turnhalle, im Kurhaus in Hinterzarten, in einer Gartenanlage in Saig.

Das Kunstforum öffnete sich aber auch anderen Sparten des künstlerischen Ausdrucks. Es wurden Abendmusiken, Lesungen, Theateraufführungen veranstaltet, Fahrten zu Ausstellungen durchgeführt.

Die vielseitigen Aktivitäten haben sich inzwischen ganz auf die bildnerische Präsentation in dem Raum in der Salzstraße 16, in Titisee-Neustadt, Ortsteil Neustadt, konzentriert. Hier bietet sich eine Plattform für künstlerischen Ausdruck und moderne Formen.


--- Ende des Pressetextes ---



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