Pressemitteilung

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Badische Zeitung vom Donnerstag, 15. Mai 2008

Autorin des Artikels ist Frau Marion Pfordt, der wir herzlich für die Nachdruckgenehmigung danken.

Warm und erdig

Ilse Werner stellt im Kunstforum in der Salzstraße aus

TITISEE-NEUSTADT.
Warm und erdig sind die Farben, die dem Besucher von Ilse Werners Ausstellung "Malerei" im Kunstforum in der Salzstraße entgegenstrahlen. Verschwommen sind die Linien der "Behausungen" die klarer werden, je weiter der Betrachter sich von den Bildern entfernt. Ilse Werners Bilder sind keine Abbildung der Wirklichkeit, keine realen Illustrationen vonLandschaften und Gebäuden. In vielen Farbschichten aus öl auf Leinwand aufgetragen, zitieren die Gemälde, die in der Zeit zwischen 2003 und 2008 entstanden, nur die Schemen der Wirklichkeit einer  Metaebene aus der Welt der Hotzenwälder Künstlerin. Es sind Gegenden und Erlebnisse, die Ilse Werner zu ihren "poetischen" Bildern inspirieren. Ilse Werners Bilder kommen aus dem Bauch, nicht aus dem Kopf und führen auch beim Betrachter genau dorthin. Die wohlige Wärme die von den Bildern ausgeht, hängt direkt mit im Raum. Die Interpretation der Bilder, der metaphorischen Abbilder Ilse Werners, bleibt dem Betrachter selbst überlassen. Nicht nur die Malerei ist Teil der Ausstellung, Ilse Werner lässt den Raum, der ihre Werke umgibt, erst auf sich wirken, erspürt die Umgebung, die den Rahmen auf Zeit für ihre Bilder sein wird und verknüpft sie mit den Objekten. Inspiriert von Raum und Licht hängt die Künstlerin ihre Bilder in Serien eng zueinander. Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort könnten die Gemälde auch ganz anders arrangiert sein. Was auf den ersten Blick wirkt, wie ein Ausschnitteines Dorfes, einer Siedlung vielleicht, ist nur im übertragenen Sinne als Gebäude zu verstehen. Werners Bilder bestehen aus einzelnen Elementen, die sich erst im Bild zu einer Einheit verknüpfen.


--- Ende der Pressemitteilung ---



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