Pressemitteilung

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Badische Zeitung vom Dienstag, 1. August 2006

Autorin des Artikels ist Martina Seiler, der wir herzlich f?r die Nachdruckgenehmigung danken.

Mit eigenwilliger Handschrift

Regine von Rudloff-Zeibig zieht mit ihren Werken Menschen jeden Alters in ihren Bann

Als kompakte Fl?chen oder zarte Malerei, bei der Graut?ne dominieren, empfindet der Betrachter die Werke von Regine von Rudloff-Zeibig, die im Kunstforum Hochschwarzwald zu sehen sind.
FOTO: MARTINA SEILER

TITISEE-NEUSTADT.
Gleichsam "tagebuchartig" spiegeln die neuen Arbeiten aus den Jahren 2005 und 2006 von Regine Rudloff-Zeibig die Zeit des Entstehens wider, so Brigitte von Savigny aus Freiburg in ihrer Er?ffnungsrede im Kunstforum am Freitag vergangener Woche.

Eine kleine Auswahl der Aquarelle und Zeichnungen - nach der ersten Auswahl waren mehr als 300 Werke ?brig geblieben, von denen knapp zehn Prozent den Weg in die Ausstellungsr?ume nahm - zeigt beispielhaft die Bandbreite ihres Arbeitens. Fett-, Farbkreiden, Aquarellfarben, Bleistift, Graphit, ja gar eine Rohrfeder, die Hand, ein Tuch, oder ein St?ck Holz kommen neben dem Pinsel zum

Einsatz. Also nicht einstudierte, sondern immer neue Techniken entdeckt die K?nstlerin aus Horben w?hrend des Schaffensprozesses. Und fasziniert beobachtet sie, wie sich das Werk w?hrend des Entstehungsprozesses ver?ndert. In kurzer Zeit, denn die Kombination mit der Aquarelltechnik verlangt ein schnelles, rasches Arbeiten. Der stete Wechsel von k?rperlicher und geistiger Ausstrahlung l?sst das k?nstlerische Wirken zu einem sinnlichen Erlebnis werden, das zu immer neuen Entdeckungen f?hrt.

Einen Titel, einen Namen gibt Rudloff-Zeibig den Werken nicht. Im voraus schon gar nicht, denn w?hrend des Arbeitens ver?ndert sich so viel. Und sie m?chte dem Betrachter die "Freiheit lassen, selbst etwas zu entdecken".

Die "pers?nliche, eigenwillige Handschrift" war es denn auch, die von Savigny hervorhob. In ihrem Tun folge von Rudloff-Zeibig "eigenen Regeln". Durch t?gliches Training und Mischen der Techniken entstehe ein Dialog, der zu ganz eigenen Charakteren f?hre. Mal wirken die Bilder als kompakte Fl?chen, mal fast schon als zarte Malerei: Oder die ?nderung der Blattrichtung, die dominierenden Graut?ne, die doch auch durchdrungen werden von gelben bis braunen T?nen, f?hren zu einer Dynamik und Spannung, die mitunter bis ins Aus eine Verwandlungsf?higkeit vorf?hrt, die den Betrachter nicht unger?hrt l?sst.

Regine von Rudloff-Zeibig
FOTO: MARTINA SEILER

Es bedarf eines konzentrierten Auges, um auszuloten die komplexe, tiefe Dimension von der Fl?che, ?ber den Raum in die geistige Erfahrbarkeit. In jedem Fall sind sie Dokumente der eigenen Entstehungszeit, gegenw?rtig.

Aquarelle aus der Reihe 2005 bis 2006 von Regina von Rudloff-Zeibig in den R?umlichkeiten des Kunstforums, Salzstra?e 16, in Neustadt bis 20. August. Zug?nglich ist sie jeweils von Freitag bis Sonntag von 16 bis 18 Uhr.

--- Ende der Pressemitteilung ---



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