Pressemitteilung

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Badische Zeitung vom Dienstag, 28. Juli 2005

Autorin des Artikels ist Birgit Neuhardt, der wir herzlich f?r die Nachdruckgenehmigung danken.

Verzicht auf Titel

Kleinformatige Bilder von Anja Knieb?hler beim Kunstforum

TITISEE-NEUSTADT.
Bei ihren kleinformatigen Bildern, die die j?ngste Ausstellung des Kunstforums best?cken, verzichtet Anja Knieb?hler bewusst auf Titel und auf Interpretationen. Dennoch liegen ihnen eine gewisse Absicht zu Grunde, wie im BZ-Gespr?ch zu erfahren war.

Die 38-j?hrige Anja Knieb?hler lebt und arbeitet in Freiburg als freie K?nstlerin. Nach einer Ausbildung zur Schriftsetzerin folgte das Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden K?nste in Karlsruhe. 1993 folgte ein dreimonatiges Stipendium an der Universit?t in Lissabon und seitdem unterh?lt sie eine rege Ausstellungst?tigkeit, derzeit auch bei der Regionale in Donaueschingen.

Bei der Ausstellungser?ffnung am Freitagabend im Kunstforum verzichtete sie bewusst auf einf?hrende Worte, lediglich Kunstforums-Vorsitzender Joachim Hacker begr??te die G?ste. Zwei Gruppen machen ihre Arbeiten aus: Zeichnungen mit Filzstift auf Papier, sowie ?l auf Leinwand in Pastellt?nen gehalten.

"Die Werke kommen vom Stilleben, es geht immer um etwas florales, gegenst?ndliches", erz?hlt sie im BZ-Gespr?ch, "etwas was ich als Ausschnitt nehme und in einen neuen Zusammenhang setze." Der Gegenstand selbst l?st sich dabei immer mehr auf, wird nur noch ausschnitthaft dargestellt, so k?nnten einige runde Formen die Unterteile von Taschen sein. Es geht ihr dabei immer um neue Sichtweisen, neue Wahrnehmungswege, auch im ?bertragenen, im geistigen Sinne.

Bei den Pastellfarben ?berwiegen fleischfarben und zarte Rott?ne, gerade die fleischfarbenen Schattierungen sind gew?hnungsbed?rftig, wie eine Ausstellungsbesucherin sagte: "Fleischfarben k?nnte ich nicht immer um mich haben". Doch gerade das sei eine Farbe, die viel Spielraum l?sst, erkl?rt die K?nstlerin, zwischen Transparenz und dem festen Fleisch, etwas was nicht immer greifbar sei. "Es ist ein Wechselspiel zwischen greifbarer Realit?t und der Konzentration auf ein kleines Format", beschreibt sie ihre Arbeiten, die im Katalog mit den Worten beschrieben sind: "Sie verweigern sich der sprachlichen ?bersetzung, um statt dessen als autonomer Ausdruck einer zugleich geistigen wie materiellen Realit?t wahrgenommen zu werden".

Ge?ffnet ist die Ausstellung in den R?umen des Kunstforums in der Salzstra?e freitags bis sonntags von 16 bis 18 Uhr.

--- Ende der Pressemitteilung ---



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