Pressemitteilung

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Badische Zeitung vom Dienstag, 31. Mai 2005

Autorin des Artikels ist Birgit Neuhardt, der wir herzlich f?r die Nachdruckgenehmigung danken.

Formen voller Spannung

Markus Franke stellt seine Serien von morgen an beim Kunstforum Hochschwarzwald aus
Markus Franke mit einer seiner Arbeiten. FOTO: BIRGIT NEUHARDT
Markus Franke mit einer seiner Arbeiten.
FOTO: BIRGIT NEUHARDT

TITISEE-NEUSTADT.
Mit Markus Franke stellt sich ein K?nstler beim Kunstforum Hochschwarzwald vor, der erstmals in der Region ausstellt, dessen k?nstlerische Laufbahn aber schon lange w?hrt. Franke hat Theologie studiert und ist seit acht Jahren Religionslehrer am Gymnasium Birklehof in Hinterzarten. Der "Pfarrer im Schuldienst" ist auch zust?ndig f?r die Rituale an der Schule, wie den Gang zum Hirschenh?gel mit Andacht.

Seit zwei Jahren unterrichtet er auch Kunst: Neben der Theologie, studierte der 43-J?hrige am Zeicheninstitut in T?bingen und war 1988 und 1989 Gaststudent an der Hochschule der K?nste in Berlin. Auch heute noch bildet er sich jeden Sommer weiter bei der Europ?ischen Kunstakademie in Trier. Schon sein Diplomabschluss der Theologie: "Religi?se Motive im k?nstlerischen Werk von Joseph Beuys" zeigt die Verkn?pfung von Theologie und Kunst in seinem Leben. Dennoch malt er keine religi?sen Motive. "Das ist eher ein indirekter Bezug", erkl?rt er. Deshalb ber?hren sich bei ihm Religion und Kunst ab und zu, aber eigentlich ist sein k?nstlerischer Bereich ein eigenst?ndiger. Ausdruck findet er in Frankes Gemeinschaftsatelier im Freiburger St?hlinger, wo er mit drei anderen K?nstlern seit 1999 t?tig ist.

Er arbeitet meist in Serien. Eine Serie hat als Grundlage die Fotografie, Basaltsteine, die er malerisch weiterbearbeitet: "Ich male schlichte Formen, die spannungsgeladen sind", erl?utert er, "es ist die gleiche Idee, die durch verschiedene Materialien gesponnen wird." Schicht um Schicht wird aufgetragen, die Bilder zeigen den Verlauf der Arbeit. "Ich schaue, was hat das Material f?r M?glichkeiten, und dann komme ich zu den Themen". Es ist oft ein Erforschen des Materials, denn "man kann es nicht zwingen zu einer Aussage, die nicht in ihm steckt", begr?ndet er. In einer anderen Serie hat er die Farbe schwarz neu entdeckt.

F?r Franke als kreativen Geist bedeutet die Kunst heute mehr als ein Hobby, sie ist ein zweites Standbein geworden, aber auch ein Mittel des Ausdrucks: "Man kann Gedanken, aber auch Gef?hls- und Geistesmomente zeigen, die eine gewisse Verbindlichkeit haben." Und da schlie?t sich dann wieder der Kreis von Theologie und Kunst: "Es gibt einen Bereich, wo man mit Worten und Verstand nicht hinkommt und da haben Glauben und Kunst etwas Gemeinsames."

Er?ffnet wird die Ausstellung in den R?umen Salzstra?e 16 in Neustadt am Mittwoch, 1. Juni, um 19 Uhr. ?ffnungszeiten sind freitags bis sonntags jeweils von 16 bis 18 Uhr.

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