Pressemitteilung

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Badische Zeitung vom Dienstag, 06. Juli 2004

Autorin des Artikels ist Birgit Neuhardt, der wir herzlich f?r die Nachdruckgenehmigung danken.

Lauter Begegnungen

Manch Einheimischer wird sich in der Ausstellung wiederfinden

TITISEE-NEUSTADT.
Wer im April von einem K?nstler fotografiert wurde, kann jetzt in die Galerie Salzstra?e 16 gehen und sich suchen: Unter dem Titel "Begegnet" stellt Peter Sch?tz beim Kunstforum Hochschwarzwald Menschen aus, die er mit der Kamera aufnahm und danach malte. Doch erwarten sie keine fotografisch genauen Abbildungen, vielmehr nutzte Sch?tz die k?nstlerische Freiheit f?r seine "Portr?ts von Menschen aus Titisee-Neustadt".

Sch?tz machte sich an einem sonnigen Fr?hlingstag auf und fragte zwischen Schurthplatz, Kurpark und Hauptstra?e Passanten, ob er sie fotografieren d?rfe. W?hrend der ersten Stunde bekam er nur K?rbe. "Ich bin heute nicht so fotogen" oder "ich habe nicht das sch?nste Gesicht" sind Vorbehalte, die auch die Pressefotografin kennt. Dann war der Bann gebrochen. Doch Sch?tz hatte auch unkomplizierte Begegnungen, vor allem mit Jugendlichen: "Kein Stress" und "Null Problem". Nachmittags kamen dann die M?tter mit Kinderwagen. "Die Zukunft der Stadt war unterwegs. Es war eine Freude zu sehen, wie gut hier die Familienplanung funktioniert", lobte Sch?tz bei der Vernissage seiner Schau. Als sich bei der gleichen Aktion im Juni in Titisee wieder Eltern mit Kinderwagen so entgegenkommend zeigten, widmete er ihnen eine ganze Serie: Im Kachelformat hinter Vinyl gemalt.

Sch?tz benutzte die Fotos als Vorlagen, um daraus Ideen von Portr?ts zu entwickeln. Wahrscheinlich hat es keine Kristalle vom Himmel geregnet, vielleicht war auch der Schatten nicht tiefblau und der Himmel nicht goldgelb und der Pudel gar nicht gr?n. Verb?rgt ist aber, dass die zwei Nonnen tats?chlich das Kronetheater passierten, als das Plakat von "Die Passion Christi" dort hing. Doch man kann immer wieder bekannte Z?ge in den Portr?ts entdecken. "Vielleicht ist hier nicht alles so bunt wie auf den Bildern", sagte Sch?tz, "aber mir war danach und es hat Spa? gemacht".

Der 44-j?hrige geb?rtige Schweizer wanderte nach Australien aus, jobbte, wurde zum Partytiger und er?ffnete mit Freunden eine Ateliergemeinschaft. Reisen nach Indien und Nepal folgten. "Mit 26 den Entschluss gefasst, nie wieder einer geregelten Arbeit nachzugehen und K?nstler geworden", fasste Joachim Hacker vom Kunstforums den Lebenslauf zusammen. Seit 1990 wohnt Sch?tz mit seiner Frau in G?rwihl und arbeitet im eigenen Atelier, er bildete sich weiter an Kunstschulen in Basel und Z?rich.

Hacker dr?ckte seine Hoffnung aus, dass die Neugierde der Titiseer und Neust?dter, sich selbst oder Bekannte unter dem Portr?ts zu entdecken, die H?rde niedrig h?lt, einmal das Kunstforum zu besuchen.


?ffnungszeiten: Bis 25. Juli freitags, samstags und sonntags von 16 bis 18 Uhr.

--- Ende der Pressemitteilung ---



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