Pressemitteilung

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Badische Zeitung vom Donnerstag, 03. Juni 2004

Autorin des Artikels ist Eva Korinth, der wir herzlich f?r die Nachdruckgenehmigung danken.

Feuer und Wasser in der Farbe

Barbara K?hler stellt im Kunstforum aus / Beobachtungen an Kohlenmeiler und See

TITISEE-NEUSTADT.
Das Wesen der Elemente Feuer und Wasser hat Barbara K?hler in ihren Bildern mit verschiedensten Techniken festgehalten. ?ber 40 Werke aus den Jahren 1987 bis 2004 sind bis zum 28. Juni im Ausstellungsraum des Kunstforums in der Salzstra?e zu sehen.

Joachim Hacker, Vorsitzender des Kunstforums, er?ffnete die Ausstellung. Barbara K?hler hat das Thema "Feuer" an Kohlenmeilern im M?nstertal festgemacht. ?ber Jahre hinweg beobachtete sie dort die Arbeit des einzigen K?hlers und seine Kohlenmeiler im Werdegang von Holz zu Kohle. Dunkelrot und Schwarz sind die dominierenden Farben dieser Werke, aber auch ein Hauch von Wei?. Mit Pigmenten, Sand, L??, Aquatec und Ei hat die K?nstlerin ihre inneren Eindr?cke der gewaltigen Energieumwandlung von Holz zu Kohle durch das Feuer festgehalten. Das Wasserthema basiert auf ihren vielf?ltigen Beobachtungen am Lago Maggiore. Das Ab-und Anlegen von Booten, das Spiel der Sonne auf den Wellen und die sich immer w?hrend in Fluss befindlichen Bewegungen der Wasseroberfl?che hat sie mit der Leichtigkeit von Aquarellfarben festgehalten. Vorgestellt werden auch Miniaturen aus j?ngerer Zeit, die die K?nstlerin eigens f?r die Ausstellung geschaffen hat. Ein Netz aus Linien, gemalt mit schwarzer Tusche, verdeckt Fotografien. "Traumf?nger", "Durchblick" und "Gegenlicht" hat die Malerin diese Miniaturwerke genannt. Auch hier hat sie "umgewandelt": Eigene Malereien und Collagen verkleinert und ihnen Ein- und Ausblicke gegeben. Die ausgestellten Werke der aus Staufen stammenden K?nstlerin zeigen nicht das realistische Abbild ihrer Beobachtungen, sondern ihre zu Farbe gewordene philosophische Verarbeitung.

"Panta rhei" (alles flie?t)", so sagte es einst Heraklit. Und diesen Fluss des Lebens hat Barbara K?hler im Kohlenmeiler und auch in Wasser des Lago Maggiore ersp?rt. Joachim Hacker bezeichnete die in Oberschlesien geborene K?nstlerin als "K?nstlerin der ersten Stunde". Fr?h sei sie mit der Kunst in Ber?hrung gekommen, war sie von ihrer Gro?mutter als Kind jede Woche einmal mit ins Basler Kunstmuseum genommen und dort ihre Beobachtungsgabe gesch?rft worden. Nach dem Abitur in L?rrach folgte die Ziseleurlehre und Kunstunterricht. 1955 studierte sie Volkswirtschaft und war anschlie?end als Referentin f?r Bildungs- und Jugendarbeit beim Verband der s?dbadischen Industrie t?tig.

Seit 1966 ist die heute 78-J?hrige freischaffende Malerin und hat in ihrer Malschule viele K?nstler ausgebildet. Einige ihrer ehemaligen Sch?ler haben auch schon im Kunstforum in Neustadt ausgestellt.

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